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Rhododendron pflanzen, pflegen und schneiden

Jeder kennt sie und ist ihnen schon einmal am Straßenrand begegnet oder besitzt selbst ein oder zwei Sträucher im Garten – Rhododendren. Die Klassiker unter den Blütenhecken stammen ursprünglich aus Ostasien, wo die auch als Alpenrosen bekannten Pflanzen in Laub- oder Mischwäldern zu finden sind. Da sie den Rhodos sehr ähnlich sehen, gehören die Azaleen inzwischen auch dieser Gattung an. Wenn man Rhododendren kaufen möchte, hat man die Wahl aus über 1.000 Arten und Hybriden der Gattung Rhododendron, welche zur Familie der Heidekrautgewächse gehört. Hier wird so ziemlich jeder Gärtner fündig, denn die Bandbreite erstreckt sich vom kleinen Zwerg unter 30 Zentimetern zum meterhohen Riesen von bis zu 20 Metern. Und da soll mal einer sagen, Rhodos wären langweilig!

Die griechische Bezeichnung Rhododendron wird bei uns mit Rosenstrauch übersetzt und wir finden, passender kann ein Name nicht gewählt werden. Zwischen April und Juni ist die Hauptsaison der Blüten, deren Vielfalt sich von zarten Farbtönen wie Weiß und Rosé zu diversen kräftigen Gelb-, Rot- und Lilatönen erstreckt. Diese erstrahlen von Sorte zu Sorte in großen, ballenförmigen Blütentrauben oder als glocken- und trompetenförmige Einzelblüte. Charakteristisch für die Rhododendren ist außerdem ihr eiförmiges, bis lanzettliches Laub, welches hauptsächlich immergrün in unterschiedlicher Optik die Sträucher umhüllt. Hier im Ammerland kann man kaum einen Meter gehen, ohne dass man einem Rhododendronstrauch begegnet. Die Exemplare mit mindestens zwei Metern werden gerne in Gruppen oder als Blütenhecke gepflanzt, um die faszinierende Blütenpracht zu präsentieren. Hier sollte allerdings auf ausreichend Platz für das Wurzelsystem geachtet werden, da die Sträucher keine Konkurrenz unter der Erde vertragen. Hartriegel, Zaubernuss oder diverse Bodendecker und Stauden eignen sich dafür ideal. Als Solitär können Rhododendren auch hervorragend im Garten oder im Terrassenkübel in Szene gesetzt werden. Wobei bei letzterem immer auf eine gute, gleichmäßige Feuchtigkeit geachtet werden sollte. Azaleen – die kleinen Zwerge unter den Rhodos – werden auch gerne in kleineren Gruppen in Stein- oder Japangärten gepflanzt.

Unter optimalen Standortbedingungen begeistern Rhododendren ein Leben lang. Was bei der Pflanzung und der Pflege noch zu beachten ist, erklären wir in diesem Artikel.

Rhododendron Detail-01

1. Steckbrief
2. Der richtige Standort
3. Rhododendren pflanzen
4. Rhododendren pflegen
    4.1. Winterschutz
5. Rhododendren schneiden
6. Die schönsten Sorten

1. Steckbrief

Botanischer Name Botanischer Name Rhododendron
Familie Familie Heidekrautgewächse
Gattung Gattung Rhododendron
Synonyme Synonyme Alpenrose, Rosenbaum
Blütezeit Blütezeit April bis Juni
Blütenfarbe Blütenfarbe rosa, rot, weiß, violett, blau
Laubfarbe Laubfarbe grün, gelb, weiß, bordeauxrot
Immergrün Immergrün ja
Zierpflanze Zierpflanze ja
Nutzpflanze Nutzpflanze nein
Verwendung Verwendung Einzelstellung, Blütenhecken, Flächenbepflanzung, Kübelpflanze
Winterhärte Winterhärte winterhart
Kalkverträglichkeit Kalkverträglichkeit unverträglich
Nährstoffbedarf Nährstoffbedarf mittel
Lichtansprüche Lichtansprüche halbschattig, schattig
Bodenfeuchte Bodenfeuchte mittel bis hoch
Bodenart Bodenart sauer, humos, durchlässig

2. Der richtige Standort

Rhododendren gehören zu den anspruchsvolleren Pflanzen, sobald es um den Boden geht. Als Moorbeetpflanzen sind die Sträucher absolute Kalk-Verabscheuer und auch gegenüber hartem Gießwasser sehr abgeneigt. Optimal sind leicht saure Böden, die locker und humos sind und eine gleichmäßige Bodenfeuchte aufweisen. Rhodos sind dafür bekannt, dass sie lieber im Schatten als in der Sonne wachsen, wie z.B. als Unterbepflanzung von großen Kiefern mit einer flachen, lichten Krone. In einem gut feuchten Boden blühen einige Sorten auch an sonnigeren Plätzen.

Sogenannte ‚INKARHO‘-Rhododendren („Interessengemeinschaft Kalktoleranter Rhododendron“) sollen eine Alternative bieten, denn diese Veredelung kann auch in lehmige, schwere Erde mit einem hohen pH-Wert gepflanzt werden.

3. Rhododendren pflanzen

Der Zeitraum zwischen April und Mai erweist sich als optimal für die Pflanzung. Bevor die Rhododendren allerdings eingepflanzt werden können, ist ein vorsorglicher Blick auf die Bodenbeschaffenheit unverzichtbar. Ist der Boden schwer und lehmhaltig, sollte dieser vor dem Einpflanzen unbedingt ausgetauscht werden. Sollte der Rhodo trotzdem Mangelerscheinungen zeigen, könnte dies auch an einem Schädlingsbefall liegen. In das ca. 50 Zentimeter tiefe und 150 Zentimeter breite, ausgehobene Pflanzloch wird dann mit einer Mischung aus Sand und Rindenkompost aufgefüllt. Wer die Möglichkeit hat, an gut abgelagerten Kuhmist zu kommen, der kann diesen gerne auch hinzufügen. Der Rhododendron sollte allerdings nicht zu tief eingegraben werden, da sonst die Gefahr besteht, dass das feine Wurzelsystem abstirbt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann die Wurzeln ein bis zwei Zentimeter oben aus der Erde herausgucken lassen. Danach wird die Erde vorsichtig angetreten und der Rhodo ausreichend und großflächig gewässert. Es gibt auch fertige Substratmischungen, die bereits optimal vorbereitet wurden, wie z.B. die Rhododendronerde von Florabella.

Rhododendron Detail-02

4. Rhododendren pflegen

Bei der Pflege wird wieder die Kalkunverträglichkeit der Rhododendren erwähnenswert. Beim Gießen sollte – vor allem in Regionen mit hartem Leitungswasser – nur auf Regenwasser zurückgegriffen werden, da dieses von Natur aus kalkfrei ist. Beim Düngen gibt es verschiedene organische Materialien, wie Hornspäne oder auch Kaffesatz, die die Rhododendren mit Nährstoffen versorgen und leicht bodenversauernd wirken. Auch vorgefertigte Dünger, die speziell auf die Bedürfnisse der Rhodos zugeschnitten sind, erweisen sich als optimal. Je nachdem, welcher Dünger nun zum Einsatz kommt, sollte dieser im Frühling seinen Weg in die Erde um den Strauch finden. Besitzt die Sorte sehr große Blüten, sollte diese im verwelkten Zustand herausgebrochen werden, damit weitere neue Blüten ausgebildet werden können.

4.1 Winterschutz

Rhododendren entwickeln bei Frost und Kälte einen Schutzmechanismus, indem sie ihre Blätter einrollen. So wird die Verdunstungsfläche kleiner und der Strauch kann seine Wasserreserven besser speichern. Das heißt allerdings nicht, dass Rhodos komplett winterhart sind, denn trockene Ostwinde oder die doch sehr starke Wintersonne kann den Sträuchern schnell Schaden zufügen. Steht er als Einzelstrauch an einem sehr offenen Standort, kann er mit einem Vlies gegen die Wetterbedingungen geschützt werden. Bei der Kübelpflanzung, wofür Rhododendren auch eher bedingt geeignet sind, ist ein Winterschutz ebenfalls notwendig. Um die Wurzeln vor dem Frost zu schützen, wird der Kübel mit einem dicken Flies umwickelt und ggf. etwas Mulch auf der Erde verteilt.

Rhododendron-Frost

5. Rhododendren schneiden

Generell ist ein Schnitt bei Rhododendronsträuchern nicht notwendig, kann allerdings in bestimmten Situationen sehr sinnvoll sein. Jahr für Jahr blühen Rhodos auf´s Neue, im schlimmsten Fall sind sie zusätzlich allerdings von unten sehr verkahlt. Um dem Strauch seinen breiten und kompakten Wuchs zurückzugeben, ist es vorher ratsam darauf zu achten, ob er bereits gut im Boden verwurzelt ist. Bei dem sogenannten Verjüngungsschnitt werden nun alle Äste jeder Größe auf knapp einen halben Meter zurückgeschnitten. Wer die Sache lieber mit Bedacht angehen möchte, kann den Schnitt auch auf zwei Jahre verteilen. Dieser Vorgang ist unter anderem auch für die Rhododendren schonender, da er nicht plötzlich komplett nackt dasteht, sondern einen Teil seiner Blätter weiterhin besitzt. So wird im ersten Jahr nur die Hälfte der Äste zurückgeschnitten, damit im zweiten Jahr bei Rückschnitt der übrigen Äste bereits neue Triebe vorhanden sind.

Der Schnitt empfiehlt sich im Frühjahr zwischen Februar und März oder nach der Blüte von Juli bis November. Damit sich der Rhodo nach dem Schnitt besser erholen kann, benötigt er eine neue Portion Dünger, neuen Mulch, ausreichend Wasser und vor allem – ganz wichtig – viiiieeeeeeel Zeit. So oder so gehören Rhododendren zu den schwachwüchsigen Pflanzen und brauchen ein paar Jahre, bis sie wieder eine kompakte Krone und eine üppige Blütenpracht vorzeigen können.

6. Die schönsten Sorten

Rhododendron 'Wine and Roses'®

Rhododendron Wine and Roses

Rosafarbende Blütentrauben zieren ab Mai das Laub des Strauches, welches hier der eigentliche Hingucker ist. Die zweifarbigen Blätter des Rhododendrons 'Wine and Roses'® treiben weinrot aus, während sich später ausschließlich die Oberseite des anderthalb Meter hohen, immergrünen Rhodo dunkelgrün färbt. Ein echtes Highlight für den Garten oder Terrassenkübel.

Rhododendron 'Cunningham´s White'

Rhododendron Cunningham’s White

'Cunnigham´s White' gehört zu den beliebten und ältesten Rhodo-Sorten, die Anfang Mai mit einem reinweißen Blütenmeer überzeugt. Mit gut zwei Metern Höhe wir der Rhododendron sowohl als Solitär oder in Gruppen im Bauern- oder Japangarten gepflanzt.

Japanische Azalee 'Silver Sword'

Japanische Azalee Silver Sword

Ihr außergewöhnlicher Blattschmuck ist namensgebend für die Azalee 'Silver Sword' und zeichnet sich durch grüne Blätter mit einer zarten, weißen Umrandung aus. Im Mai schmückt sich der  60 Zentimeter hohe Zwerg mit knallroten Blüten und ist ideal für den Japangarten geeignet.

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