Apfelbäume (Malus domestica)


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Apfel-Malus-domestica -Cox-Orange-D1
Apfel 'Cox Orange'
Die Früchte des 'Cox Orange' besitzen eine grüngelbe Schale, die sich auf der, der Sonne zugewandten Seite leicht karminrot verfärbt. Ihr Fruchtfleisch ist sehr saftig und knackig und besitzt ein süßes Aroma . Von September bis Oktober...
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Apfel-Malus-domestica-Elstar-D1 Apfel-Malus-domestica-Elstar-D1
Apfel 'Elstar'
Die Sorte 'Elstar' gehört zu den Ministämmchen , die nur selten eine Höhe von zweieinhalb Metern erreichen, meistens kommen sie nicht über die zwei-Meter-Marke . Der Zwergenwuchs bedeutet allerdings nicht, dass auch die Früchte des...
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Apfel-Malus-domestica-Topaz-D1 Apfel-Malus-domestica-Topaz-D1
Apfel 'Topaz'
Der Winterapfel Malus domestica 'Topaz' ist eine neuere Zuchtform aus Tschechien, die seit 1984 im Handel erhältlich ist. Die weiß- bis rosafarbenen Blüten schmücken den Baum von April bis Mai und verbreiten dabei einen sehr angenehmen...
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Apfel-Malus-domestica-Gala-D1 Apfel-Malus-domestica-Gala-D1
Apfel 'Gala'
Hellrote, süße Äpfel lassen sich ab September von dem Apfelbaum Malus domestica 'Gala' ernten und dank ihrer guten Lagerungsfähigkeit noch bis in den Februar genießen. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt - Ob nun als...
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Apfel-Malus-domestica-Gloster-D1 Apfel-Malus-domestica-Gloster-D1
Apfel 'Gloster'
Bei der winterlichen Sorte 'Gloster' handelt es sich um eine Züchtung aus dem 'Glockenapfel' und 'Richard Delicious', die seit 1969 auch im Handel erworben werden kann. Der Apfelbaum schmückt sich mit einer aufrechten und dicht...
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Apfel-Malus-domestica-Ingrid-Marie-D1 Apfel-Malus-domestica-Ingrid-Marie-D1
Apfel 'Ingrid Marie'
Der Malus domestica 'Ingrid Marie' ist ein sehr beliebter Weihnachtsapfel . Von April bis Mai verzaubert die in Dänemark entdeckte Apfelsorte mit ihren charakteristisch rosafarbenen Blüten , aus denen sich im September die purpurroten...
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Apfel-Malus-domestica-Gravensteiner-D1
Apfel 'Gravensteiner'
Ein alter Hase unter den Apfelbäumen ist der Malus domestica 'Gravensteiner' , bereits seit Mitte des 17ten Jahrhunderts ist der Herbstapfel bekannt. Diese ehemals weltweit verbreitete Fruchtanbausorte hat zwar an Bedeutung verloren,...
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TIPP!
Apfel-Malus-domestica-Jonagold-D1
Apfel 'Jonagold'
Die amerikanische Apfelsorte 'Jonagold' ist eine Züchtung aus den Sorten Golden Delicious und Jonathan und seit Ende der Sechzigerjahre im Handel erhältlich. 'Jonagold' gehört zu den populärsten Apfelsorten weltweit, die Anbaugebiete...
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Apfel-Malus-domestica-Roter-Boskoop-D1
Apfel 'Roter Boskoop'
Durch eine Knospenmutation der bekannten Sorte 'Boskoop' entstand in den 1920er Jahren im Rheinland der heute beliebte Winterapfel 'Roter Boskoop'. Wie der Name bereits erahnen lässt, ist für Äpfel dieser Sorte eine dunkelrote Schale...
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Quitte-Cydonia-oblanga-Apfelquitte-D1
Quitte 'Apfelquitte'
Die Cydonia oblonga Apfelquitte schmückt sich ab Oktober mit goldgelben Früchten und gehört dann zu den herbstlichen Highlights im Garten. Dieser Obstbaum trägt diesen Namen nicht ohne Grund, denn die süß-säuerlichen, filzigen Früchte...
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Apfel-Malus-domestica-McIntosh-D1 Apfel-Malus-domestica-McIntosh-D1
Apfel 'McIntosh'
Nein, der große Technikkonzern investiert nicht neuerdings in eigene Obstgehölze, auch wenn einem der Gedanke bei dem Namen schnell in den Sinn kommt. Der Name des Apfels 'McIntosh' geht auf seinen Entdecker John McIntosh zurück, der...
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Der Apfelbaum ist hierzulande das populärste Kernobst und ein echter Klassiker unter den Gartenbäumen. Er bildet eine Pflanzengattung der Kernobstgewächse (Pyrinae) innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist weltweit mit über 20000 Sorten vertreten. In einem der größten Obstanbaugebiete Deutschlands, im Alten Land bei Hamburg, prägt der Apfelbaum mit einem Anteil von 77% das Landschaftsbild. Und auch in der Literatur spielt der Apfel eine bedeutsame Rolle. Wer weiß schon ob Wilhelm Tell so große Bekanntheit erlangt hätte, wenn er statt des Apfels eine Birne vom Haupt seines Sohnes geschossen hätte?

Apfelbaum-Äpfel

Äpfel aus dem eigenen Garten

Unzählige Sorten und ständig neue Züchtungen führen zu einer enormen Vielfalt, da kann einem die Entscheidung schon mal schwer fallen. Jonagold oder Topaz? Elstar oder Gravensteiner? Boskoop oder Gloster? Durch ihre gute Lagerfähigkeit und nicht zuletzt aufgrund großer Fortschritte in der Lagertechnologie sind die meisten Apfelsorten das ganze Jahr verfügbar. Über 20 verschiedene Sorten des leckeren Obstes sind im Handel erhältlich – im Sommer wie im Winter. Die leckersten Äpfel aber stammen zweifellos aus dem eigenen Garten. Schon die atemberaubend schöne Apfelblüte im Frühjahr schürt die Vorfreude auf die bevorstehende Ernte. Während Äpfel aus dem Supermarkt aufgrund eventuell vorhandener Pestizidrückstände vor dem Verzehr abgewaschen werden sollten, können Äpfel aus dem eigenen Garten direkt gegessen werden. Auch der gesundheitliche Nutzen von Äpfeln ist zweifelsfrei belegt und hat es mit Sprichwörtern wie An apple a day keeps the doctor away in den Volksmund geschafft. Äpfel sind reich an Vitaminen (z.B. E, C, B1, B2, Folsäure um nur einige zu nennen) und besitzen besonders viel Kalium, das unter anderem für die Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks verantwortlich ist.

Kulinarische Vielfalt

Äpfel bieten eine große kulinarische Vielfalt, denn in der Küche finden sich für Äpfel vielseitige Verwendungsmöglichkeiten. Neben den Klassikern wie Apfelmus, Apfelsaft und Apfelkuchen gehören Apfelchips heute zum Sortiment eines jeden Supermarktes. Obstsalaten verleiht der Apfel sein süß-saures Aroma und Apfelpfannkuchen mit Vanillesoße kann wohl kaum jemand widerstehen. Selbst für pikante Gerichte lassen sich Äpfel verwenden, der fruchtige Charakter lässt sich toll mit herzhaftem aller Art kombinieren. Wie wäre es zum Beispiel mal mit einer Apfel-Sellerie-Cremesuppe? Selbst die Curry-Soße einer weltbekannten Fastfood-Kette besteht in der Basis aus Apfelmus.

Grüne, gelbe und rote Äpfel

Die Apfelschale besitzt teils sehr unterschiedliche Färbungen, einige Äpfel sind grün, andere gelb und wieder andere tiefrot. Einige Sorten besitzen sogar alle drei Farben zur gleichen Zeit. Das ist den  unterschiedlichen Inhaltsstoffe von Äpfeln geschuldet. Anfänglich sind alle Äpfel grün, egal um welche Sorte es sich handelt. Sie enthalten viel Chlorophyll, das bei Sorten wie Granny Smith auch im Reifestadium erhalten bleibt. Andere Sorten bauen das Chlorophyll im Reifungsprozess ab und nehmen dann eine gelbliche Färbung an, die wiederum auf den Naturstoff Carotin zurückzuführen ist. Rote Sorten schließlich produzieren viele Anthocyane, denn der rote Farbstoff schützt die Früchte vor starker Sonneneinstrahlung. Dieses Phänomen ist sehr gut am Apfelbaum zu beobachten: Die rote Färbung ist auf der, der Sonne zugewandten Seite am intensivsten. Die Behauptung, rote Sorten seien süßer als grüne, ist schlichtweg falsch. Auch hat die Süße eines Apfels nichts mit dem Zuckergehalt zu tun, besonders süße Äpfel enthalten in der Regel einfach weniger Fruchtsäuren.
Allerdings: Rote Äpfel sind gesünder als grüne. Sie haben einen größeren Anteil an Vitaminen und Antioxidantien, letztere sind für ihre vorbeugende Wirkung gegen Krebs bekannt.

Apfelbaum-Apfelblüten

Alte und neue Apfelsorten

Bei der Wahl zwischen alten und neuen Apfelsorten solltest Du Dir zunächst die Frage stellen, was Du von Deiner Ernte erwartest. Neue Sorten sind auf süßen Geschmack, hohe Erträge sowie Resistenz gegen Schädlinge und Krankheiten optimiert. Alte Sorten hingegen sind deutlich gehaltvoller bezüglich Vitaminen und weiterer Inhaltsstoffe, zudem rufen sie seltener allergische Reaktionen hervor. Zu den beliebtesten alten Sorten gehören

Cox Orange: Markteinführung 1850, Apfel mit grün-gelber Schale, auf der Sonnenseite satte Rotfärbung. Sehr saftiges und festes Fruchtfleisch, süßes Aroma.

Roter Boskoop: Markteinführung 1863, Winterapfel mit gelber bis dunkelroter Schale, mildes, süß-säuerliches Aroma

Jonagold: Ein junger Alter, Markteinführung 1968. Sehr große Äpfel mit grüner, gelber und roter Schale. Saftiges Fruchtfleisch mit süßem Aroma.

Apfelbaum pflanzen und pflegen

Der optimale Standort

Für ein gesundes Wachstum und einen großen Ertrag sind sonnige Standorte optimal. Grundsätzlich wachsen Apfelbäume auch im Schatten, hier fällt der Ertrag jedoch deutlich geringer aus. Auf humosen, tiefgründigen und nährstoffreichen Böden fühlen sich Apfelbäume am wohlsten. Nährstoffarme Böden sollten vor der Pflanzung durch die Zugabe von Kompost ins Pflanzloch entsprechend vorbereitet werden. Staunässe ist zu vermeiden, zu nasse Standorte hemmen die Fruchtbildung und begünstigen die Ausbreitung von Krankheiten. Wähle am besten ein geschütztes Plätzchen aus, da geöffnete Apfelblüten mit Spätfrösten nicht gut zurechtkommen und nur Temperaturen bis knapp unter dem Gefrierpunkt vertragen.

Befruchtersorte auswählen

Apfelbäume können sich in der Regel nicht selbst befruchten und benötigen daher eine Befruchtersorte. Da die Ansprüche hier recht unterschiedlich sind, gibt es für jede Sorte eine passende Befruchtersorte. Welche jeweils in Frage kommt, kannst Du unseren Artikelbeschreibungen entnehmen.

Apfelbaum-Heroshot

Der beste Zeitpunkt

Der Herbst ist der beste Zeitpunkt für die Pflanzung eines Apfelbaumes, so hat die Pflanze den Winter über Zeit Wurzeln zu entwickeln und gut anzuwachsen. Wenn dann der Frühling kommt hat er ausreichend Wurzeln gebildet um sich auf die Produktion von Blättern, Blüten und schließlich Früchten zu fokussieren. Zudem sind die Bodenverhältnisse im Herbst optimal, denn dieser ist noch warm von der Sommersonne und besitzt zudem den richtigen Feuchtigkeitsgehalt. Damit Dein Apfelbaum gerade wächst und nicht vom nächsten Herbststurm umgeweht wird, sollte ein Stützpfahl aufgestellt werden. Diesen treibst Du vor der Pflanzung in den Boden, damit die Wurzeln der Pflanze keinen Schaden nehmen.

Jetzt darf gepflanzt werden

Hebe ein Pflanzloch von etwa der doppelten Größe des Wurzelballens aus. Containerware stellst Du vor der Pflanzung für einige Stunden in einen Eimer voll Wasser, damit sich der Ballen gut vollsaugen kann. Sobald keine Luftbläschen mehr aufsteigen, ist der Vorgang abgeschlossen. Bei wurzelnackter Ware ist das nicht notwendig, allerdings müssen hier die Wurzeln vor dem Austrocknen geschützt werden. Wenn Du Deinen wurzelnackten Apfelbaum nicht unmittelbar nach dem Kauf pflanzen kannst, decke die Wurzeln mit etwas feuchter Erde ab.

Jetzt gegebenenfalls noch den Aushub mit Kompost mischen und den Baum in das Pflanzloch stellen. Setze den Baum nur so tief in das Loch, wie er vorher in der Baumschule gestanden hat. Lieber zwei bis drei Zentimeter höher, aber auf keinen Fall tiefer. Das Pflanzloch schüttest Du jetzt mit dem Aushub-Kompost-Gemisch zu. Den Baum nochmals ausrichten und dann die Erde vorsichtig antreten, wir wollen ja die empfindlichen Wurzeln nicht beschädigen. Als nächstes formt man einen Gießrand, damit das Gießwasser nicht seitlich abläuft. Anschließend noch kräftig einschlämmen – fertig!

Der Apfelbaum ist hierzulande das populärste Kernobst und ein echter Klassiker unter den Gartenbäumen. Er bildet eine Pflanzengattung der Kernobstgewächse (Pyrinae) innerhalb der Familie... mehr erfahren »
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Apfelbäume (Malus domestica)

Der Apfelbaum ist hierzulande das populärste Kernobst und ein echter Klassiker unter den Gartenbäumen. Er bildet eine Pflanzengattung der Kernobstgewächse (Pyrinae) innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist weltweit mit über 20000 Sorten vertreten. In einem der größten Obstanbaugebiete Deutschlands, im Alten Land bei Hamburg, prägt der Apfelbaum mit einem Anteil von 77% das Landschaftsbild. Und auch in der Literatur spielt der Apfel eine bedeutsame Rolle. Wer weiß schon ob Wilhelm Tell so große Bekanntheit erlangt hätte, wenn er statt des Apfels eine Birne vom Haupt seines Sohnes geschossen hätte?

Apfelbaum-Äpfel

Äpfel aus dem eigenen Garten

Unzählige Sorten und ständig neue Züchtungen führen zu einer enormen Vielfalt, da kann einem die Entscheidung schon mal schwer fallen. Jonagold oder Topaz? Elstar oder Gravensteiner? Boskoop oder Gloster? Durch ihre gute Lagerfähigkeit und nicht zuletzt aufgrund großer Fortschritte in der Lagertechnologie sind die meisten Apfelsorten das ganze Jahr verfügbar. Über 20 verschiedene Sorten des leckeren Obstes sind im Handel erhältlich – im Sommer wie im Winter. Die leckersten Äpfel aber stammen zweifellos aus dem eigenen Garten. Schon die atemberaubend schöne Apfelblüte im Frühjahr schürt die Vorfreude auf die bevorstehende Ernte. Während Äpfel aus dem Supermarkt aufgrund eventuell vorhandener Pestizidrückstände vor dem Verzehr abgewaschen werden sollten, können Äpfel aus dem eigenen Garten direkt gegessen werden. Auch der gesundheitliche Nutzen von Äpfeln ist zweifelsfrei belegt und hat es mit Sprichwörtern wie An apple a day keeps the doctor away in den Volksmund geschafft. Äpfel sind reich an Vitaminen (z.B. E, C, B1, B2, Folsäure um nur einige zu nennen) und besitzen besonders viel Kalium, das unter anderem für die Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks verantwortlich ist.

Kulinarische Vielfalt

Äpfel bieten eine große kulinarische Vielfalt, denn in der Küche finden sich für Äpfel vielseitige Verwendungsmöglichkeiten. Neben den Klassikern wie Apfelmus, Apfelsaft und Apfelkuchen gehören Apfelchips heute zum Sortiment eines jeden Supermarktes. Obstsalaten verleiht der Apfel sein süß-saures Aroma und Apfelpfannkuchen mit Vanillesoße kann wohl kaum jemand widerstehen. Selbst für pikante Gerichte lassen sich Äpfel verwenden, der fruchtige Charakter lässt sich toll mit herzhaftem aller Art kombinieren. Wie wäre es zum Beispiel mal mit einer Apfel-Sellerie-Cremesuppe? Selbst die Curry-Soße einer weltbekannten Fastfood-Kette besteht in der Basis aus Apfelmus.

Grüne, gelbe und rote Äpfel

Die Apfelschale besitzt teils sehr unterschiedliche Färbungen, einige Äpfel sind grün, andere gelb und wieder andere tiefrot. Einige Sorten besitzen sogar alle drei Farben zur gleichen Zeit. Das ist den  unterschiedlichen Inhaltsstoffe von Äpfeln geschuldet. Anfänglich sind alle Äpfel grün, egal um welche Sorte es sich handelt. Sie enthalten viel Chlorophyll, das bei Sorten wie Granny Smith auch im Reifestadium erhalten bleibt. Andere Sorten bauen das Chlorophyll im Reifungsprozess ab und nehmen dann eine gelbliche Färbung an, die wiederum auf den Naturstoff Carotin zurückzuführen ist. Rote Sorten schließlich produzieren viele Anthocyane, denn der rote Farbstoff schützt die Früchte vor starker Sonneneinstrahlung. Dieses Phänomen ist sehr gut am Apfelbaum zu beobachten: Die rote Färbung ist auf der, der Sonne zugewandten Seite am intensivsten. Die Behauptung, rote Sorten seien süßer als grüne, ist schlichtweg falsch. Auch hat die Süße eines Apfels nichts mit dem Zuckergehalt zu tun, besonders süße Äpfel enthalten in der Regel einfach weniger Fruchtsäuren.
Allerdings: Rote Äpfel sind gesünder als grüne. Sie haben einen größeren Anteil an Vitaminen und Antioxidantien, letztere sind für ihre vorbeugende Wirkung gegen Krebs bekannt.

Apfelbaum-Apfelblüten

Alte und neue Apfelsorten

Bei der Wahl zwischen alten und neuen Apfelsorten solltest Du Dir zunächst die Frage stellen, was Du von Deiner Ernte erwartest. Neue Sorten sind auf süßen Geschmack, hohe Erträge sowie Resistenz gegen Schädlinge und Krankheiten optimiert. Alte Sorten hingegen sind deutlich gehaltvoller bezüglich Vitaminen und weiterer Inhaltsstoffe, zudem rufen sie seltener allergische Reaktionen hervor. Zu den beliebtesten alten Sorten gehören

Cox Orange: Markteinführung 1850, Apfel mit grün-gelber Schale, auf der Sonnenseite satte Rotfärbung. Sehr saftiges und festes Fruchtfleisch, süßes Aroma.

Roter Boskoop: Markteinführung 1863, Winterapfel mit gelber bis dunkelroter Schale, mildes, süß-säuerliches Aroma

Jonagold: Ein junger Alter, Markteinführung 1968. Sehr große Äpfel mit grüner, gelber und roter Schale. Saftiges Fruchtfleisch mit süßem Aroma.

Apfelbaum pflanzen und pflegen

Der optimale Standort

Für ein gesundes Wachstum und einen großen Ertrag sind sonnige Standorte optimal. Grundsätzlich wachsen Apfelbäume auch im Schatten, hier fällt der Ertrag jedoch deutlich geringer aus. Auf humosen, tiefgründigen und nährstoffreichen Böden fühlen sich Apfelbäume am wohlsten. Nährstoffarme Böden sollten vor der Pflanzung durch die Zugabe von Kompost ins Pflanzloch entsprechend vorbereitet werden. Staunässe ist zu vermeiden, zu nasse Standorte hemmen die Fruchtbildung und begünstigen die Ausbreitung von Krankheiten. Wähle am besten ein geschütztes Plätzchen aus, da geöffnete Apfelblüten mit Spätfrösten nicht gut zurechtkommen und nur Temperaturen bis knapp unter dem Gefrierpunkt vertragen.

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Apfelbäume können sich in der Regel nicht selbst befruchten und benötigen daher eine Befruchtersorte. Da die Ansprüche hier recht unterschiedlich sind, gibt es für jede Sorte eine passende Befruchtersorte. Welche jeweils in Frage kommt, kannst Du unseren Artikelbeschreibungen entnehmen.

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Der beste Zeitpunkt

Der Herbst ist der beste Zeitpunkt für die Pflanzung eines Apfelbaumes, so hat die Pflanze den Winter über Zeit Wurzeln zu entwickeln und gut anzuwachsen. Wenn dann der Frühling kommt hat er ausreichend Wurzeln gebildet um sich auf die Produktion von Blättern, Blüten und schließlich Früchten zu fokussieren. Zudem sind die Bodenverhältnisse im Herbst optimal, denn dieser ist noch warm von der Sommersonne und besitzt zudem den richtigen Feuchtigkeitsgehalt. Damit Dein Apfelbaum gerade wächst und nicht vom nächsten Herbststurm umgeweht wird, sollte ein Stützpfahl aufgestellt werden. Diesen treibst Du vor der Pflanzung in den Boden, damit die Wurzeln der Pflanze keinen Schaden nehmen.

Jetzt darf gepflanzt werden

Hebe ein Pflanzloch von etwa der doppelten Größe des Wurzelballens aus. Containerware stellst Du vor der Pflanzung für einige Stunden in einen Eimer voll Wasser, damit sich der Ballen gut vollsaugen kann. Sobald keine Luftbläschen mehr aufsteigen, ist der Vorgang abgeschlossen. Bei wurzelnackter Ware ist das nicht notwendig, allerdings müssen hier die Wurzeln vor dem Austrocknen geschützt werden. Wenn Du Deinen wurzelnackten Apfelbaum nicht unmittelbar nach dem Kauf pflanzen kannst, decke die Wurzeln mit etwas feuchter Erde ab.

Jetzt gegebenenfalls noch den Aushub mit Kompost mischen und den Baum in das Pflanzloch stellen. Setze den Baum nur so tief in das Loch, wie er vorher in der Baumschule gestanden hat. Lieber zwei bis drei Zentimeter höher, aber auf keinen Fall tiefer. Das Pflanzloch schüttest Du jetzt mit dem Aushub-Kompost-Gemisch zu. Den Baum nochmals ausrichten und dann die Erde vorsichtig antreten, wir wollen ja die empfindlichen Wurzeln nicht beschädigen. Als nächstes formt man einen Gießrand, damit das Gießwasser nicht seitlich abläuft. Anschließend noch kräftig einschlämmen – fertig!

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