Bambus (Bambusoideae) - Pflegeleichte Exoten


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Bambus 'Fresh Green'
Dieser Gartenbambus oder auch Muriel-Bambus 'Fresh Green' besticht durch sein leuchtend grünes Laub. Er gehört zu den anspruchsvolleren Bambussorten und benötigt einen fruchtbaren, lichten Standort in der Sonne oder im Halbschatten sowie...
ab 24,26 € *
Bambus-Fargesia-murielae-Rufa-01 Bambus-Fargesia-murielae-Rufa-01
Bambus 'Rufa'
Der Bambus 'Rufa' überzeugt durch seine länglichen, intensiv grünen Blätter , die sich - im Gegensatz zu vielen anderen Sorten - nicht einrollen und nur leicht überhängen. Dicht wachsend breitet sich der Bambus gerne auf zweieinhalb...
ab 25,15 € *
Bambus-Fargesia-murielae-Asian-Wonder-01 Bambus-Fargesia-murielae-Asian-Wonder-01
Bambus 'Asian Wonder'
Man sollte meinen, dass ein Bambus ausschließlich grün nicht unbedingt farbenprächtig ist. Der Bambus ' Asian Wonder' allerdings schon! Er besticht geradezu mit seinen farblich abwechslungsreichen Blättern , die im Austrieb eine leichte...
ab 25,15 € *

Der Bambus, eigentlich ein Exot, ist in unseren heimischen Gärten schon so allgegenwärtig, dass er gar nicht mehr als solcher wahrgenommen wird. Er stammt aus der Familie der Süßgräser und verbreitet ein asiatisches Flair im Garten, aber auch auf Terrasse und Balkon. Dabei erstreckt sich das natürliche Verbreitungsgebiet von Bambus über die ganze Welt, außer Europa. Dennoch gibt es einige Arten, die auch hierzulande hervorragend gedeihen. Die meisten Fargesia-Sorten – auch Gartenbambus genannt - sind in den Bergregionen Chinas beheimatet, sie sind deshalb sehr frosthart und kommen mit unserem mitteleuropäischen Klima bestens zurecht. Mit seiner immergrünen Belaubung sorgt der schnittverträgliche Bambus ganzjährig für frisches Grün und bringt auch im Winter Leben in den Garten – Eigenschaften, die ihn zu einer beliebten Heckenpflanze machen. Eine Pflanzung im Kübel ist ebenfalls unproblematisch, kein Wunder also dass der Bambus in Europa zu den beliebtesten Gartenpflanzen gehört.

Bambus-Bambusoideae

Bambus Fargesia-Sorten brauchen keine Rhizomsperre

Das Wichtigste vorweg: Der Bambus Fargesia bietet einen entscheidenden Vorteil, denn er bildet im Vergleich zu anderen Gattungen sehr kompakte und kurze Wurzeltriebe, sogenannte Horste, aus. Neue Bambushalme sprießen aus einer unterirdischen Knospe empor, wobei sie sich in einem Abstand von höchstens fünf bis zehn Zentimetern kreisförmig um die Wurzel anordnen. Lange Ausläufer werden nicht gebildet, die Notwendigkeit einer Rhizomsperre entfällt somit beim Bambus Fargesia vollständig. Das macht ihn besonders pflegeleicht und zu einer der populärsten Bambusgattungen. Dank dieser Eigenschaft kann der Bambus ohne weiteres mit anderen Gewächsen kombiniert werden, andere Pflanzen werden nicht überwuchert.

Bambus zurückschneiden

In der Höhe schafft es der Bambus Fargesia auf anderthalb bis sechs Meter, in der Breite können es nach 15 Jahren schon mal zwei Meter werden – je nach Platzangebot. Um die Pflanze zu verjüngen, können die bis zu drei Zentimeter dicken Halme im Frühling radikal gekürzt werden. Nach einigen Wochen treibt der Bambus mit  frischen Halmen wieder aus. Zu breit gewordene Pflanzen werden mit Hilfe eines Spatens geteilt oder abgestochen.
Eine große Besonderheit des Bambus liegt in der Tatsache, dass er nur alle 100 bis 120 Jahre blüht. Nach der Blüte stirbt er ab, aus den Samen bilden sich neue Pflanzen. Die letzte Blüte fand in der Neunzigerjahren statt, bis zur nächsten Blüte sind also noch mindestens 70 Jahre Zeit.

Bambus-Halme

Bambus als Heckenpflanze

Als Heckenpflanze ist der horstig wachsende Bambus Fargesia bestens geeignet, denn dank der großen Anzahl an kleinen Blättern ergeben Bambushecken einen hervorragenden Sicht- und Windschutz, der dank der immergrünen Pflanzen auch im Winter erhalten bleibt. Da er schnittverträglich ist, kann auf Form und Höhe der Hecke problemlos Einfluss genommen werden. Um das Wachstum einzuschränken, kann der Bambus zweimal im Jahr zurückgeschnitten werden, zunächst im Frühjahr und dann noch mal im Spätsommer. Ein Rückschnitt bewirkt zudem ein noch dichteres Blattwerk. Naturbelassen erreichen die schnell wachsenden Pflanzen eine Höhe von bis zu sechs Metern.

Bambus als Kübelpflanze

Auch im Kübel kann man dem Bambus ein wohliges Zuhause bereiten. Das Pflanzgefäß sollte mindestens dreimal so groß sein wie das bisherige. Auch wenn der Fargesia horstig wächst: Die Wurzeln brauchen Platz um sich optimal entwickeln zu können.

Bambus-Fargesia

Optimaler Standort im Halbschatten

Der Bambus Fargesia steht bevorzugt an geschützten und halbschattigen Standorten mit hoher Luftfeuchtigkeit. Vollsonnige Standorte werden toleriert, hier kann es allerdings sein, dass der Bambus seine Blätter einrollt um sich vor übermäßiger Verdunstung zu schützen. Für ein optimales Wachstum braucht der Bambus viel Stickstoff. Hier helfen spezielle Bambus-Dünger oder alternativ dazu eine Schippe Pferdemist, der vor der Pflanzung ins Pflanzloch gegeben wird. Auch durch die Zugabe von Kalk können die Bodenvoraussetzungen verbessert werden. 
Ein lockerer, sandiger bis humoser Gartenboden bietet die besten Voraussetzungen. Schwere und stark verdichtete Böden können durch die Zugabe von Sand aufgelockert werden. Zu sandige Böden hingegen werden durch die Zugabe von lehmiger Erde oder Kompost optimiert werden. Je gleichmäßiger die Bodenfeuchte ist, desto wohler fühlt sich der Bambus, deshalb sollte er während anhaltender Trockenheit mit etwas Gießwasser bedacht werden, sowohl im Sommer als auch an frostfreien Tagen im Winter. Achte aber unbedingt darauf, dass keine Staunässe entstehen kann, denn das verträgt Bambus überhaupt nicht. Gegebenenfalls sollte im Vorfeld eine Drainage angelegt werden. Gepflanzt werden kann übrigens das ganze Jahr, vorausgesetzt es friert nicht. Junge Pflanzen sollten während der kalten Jahreszeit mit einem Winterschutz bedacht werden. Hierfür hält der Handel verschiedene Lösungen bereit, Wintervlieshauben beispielsweise eignen sich bestens dafür.

Übrigens: Bei Blumeroo kannst Du Bambus Fargesia Pflanzen in Premium-Qualität kaufen. Unser Bambus Fargesia stammt aus der eigenen Baumschule, somit können wir Dir eine Premium-Qualität garantieren. Worauf wartest Du noch? Jetzt bestellen!

Der Bambus, eigentlich ein Exot, ist in unseren heimischen Gärten schon so allgegenwärtig, dass er gar nicht mehr als solcher wahrgenommen wird. Er stammt aus der Familie der Süßgräser und... mehr erfahren »
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Bambus (Bambusoideae) - Pflegeleichte Exoten

Der Bambus, eigentlich ein Exot, ist in unseren heimischen Gärten schon so allgegenwärtig, dass er gar nicht mehr als solcher wahrgenommen wird. Er stammt aus der Familie der Süßgräser und verbreitet ein asiatisches Flair im Garten, aber auch auf Terrasse und Balkon. Dabei erstreckt sich das natürliche Verbreitungsgebiet von Bambus über die ganze Welt, außer Europa. Dennoch gibt es einige Arten, die auch hierzulande hervorragend gedeihen. Die meisten Fargesia-Sorten – auch Gartenbambus genannt - sind in den Bergregionen Chinas beheimatet, sie sind deshalb sehr frosthart und kommen mit unserem mitteleuropäischen Klima bestens zurecht. Mit seiner immergrünen Belaubung sorgt der schnittverträgliche Bambus ganzjährig für frisches Grün und bringt auch im Winter Leben in den Garten – Eigenschaften, die ihn zu einer beliebten Heckenpflanze machen. Eine Pflanzung im Kübel ist ebenfalls unproblematisch, kein Wunder also dass der Bambus in Europa zu den beliebtesten Gartenpflanzen gehört.

Bambus-Bambusoideae

Bambus Fargesia-Sorten brauchen keine Rhizomsperre

Das Wichtigste vorweg: Der Bambus Fargesia bietet einen entscheidenden Vorteil, denn er bildet im Vergleich zu anderen Gattungen sehr kompakte und kurze Wurzeltriebe, sogenannte Horste, aus. Neue Bambushalme sprießen aus einer unterirdischen Knospe empor, wobei sie sich in einem Abstand von höchstens fünf bis zehn Zentimetern kreisförmig um die Wurzel anordnen. Lange Ausläufer werden nicht gebildet, die Notwendigkeit einer Rhizomsperre entfällt somit beim Bambus Fargesia vollständig. Das macht ihn besonders pflegeleicht und zu einer der populärsten Bambusgattungen. Dank dieser Eigenschaft kann der Bambus ohne weiteres mit anderen Gewächsen kombiniert werden, andere Pflanzen werden nicht überwuchert.

Bambus zurückschneiden

In der Höhe schafft es der Bambus Fargesia auf anderthalb bis sechs Meter, in der Breite können es nach 15 Jahren schon mal zwei Meter werden – je nach Platzangebot. Um die Pflanze zu verjüngen, können die bis zu drei Zentimeter dicken Halme im Frühling radikal gekürzt werden. Nach einigen Wochen treibt der Bambus mit  frischen Halmen wieder aus. Zu breit gewordene Pflanzen werden mit Hilfe eines Spatens geteilt oder abgestochen.
Eine große Besonderheit des Bambus liegt in der Tatsache, dass er nur alle 100 bis 120 Jahre blüht. Nach der Blüte stirbt er ab, aus den Samen bilden sich neue Pflanzen. Die letzte Blüte fand in der Neunzigerjahren statt, bis zur nächsten Blüte sind also noch mindestens 70 Jahre Zeit.

Bambus-Halme

Bambus als Heckenpflanze

Als Heckenpflanze ist der horstig wachsende Bambus Fargesia bestens geeignet, denn dank der großen Anzahl an kleinen Blättern ergeben Bambushecken einen hervorragenden Sicht- und Windschutz, der dank der immergrünen Pflanzen auch im Winter erhalten bleibt. Da er schnittverträglich ist, kann auf Form und Höhe der Hecke problemlos Einfluss genommen werden. Um das Wachstum einzuschränken, kann der Bambus zweimal im Jahr zurückgeschnitten werden, zunächst im Frühjahr und dann noch mal im Spätsommer. Ein Rückschnitt bewirkt zudem ein noch dichteres Blattwerk. Naturbelassen erreichen die schnell wachsenden Pflanzen eine Höhe von bis zu sechs Metern.

Bambus als Kübelpflanze

Auch im Kübel kann man dem Bambus ein wohliges Zuhause bereiten. Das Pflanzgefäß sollte mindestens dreimal so groß sein wie das bisherige. Auch wenn der Fargesia horstig wächst: Die Wurzeln brauchen Platz um sich optimal entwickeln zu können.

Bambus-Fargesia

Optimaler Standort im Halbschatten

Der Bambus Fargesia steht bevorzugt an geschützten und halbschattigen Standorten mit hoher Luftfeuchtigkeit. Vollsonnige Standorte werden toleriert, hier kann es allerdings sein, dass der Bambus seine Blätter einrollt um sich vor übermäßiger Verdunstung zu schützen. Für ein optimales Wachstum braucht der Bambus viel Stickstoff. Hier helfen spezielle Bambus-Dünger oder alternativ dazu eine Schippe Pferdemist, der vor der Pflanzung ins Pflanzloch gegeben wird. Auch durch die Zugabe von Kalk können die Bodenvoraussetzungen verbessert werden. 
Ein lockerer, sandiger bis humoser Gartenboden bietet die besten Voraussetzungen. Schwere und stark verdichtete Böden können durch die Zugabe von Sand aufgelockert werden. Zu sandige Böden hingegen werden durch die Zugabe von lehmiger Erde oder Kompost optimiert werden. Je gleichmäßiger die Bodenfeuchte ist, desto wohler fühlt sich der Bambus, deshalb sollte er während anhaltender Trockenheit mit etwas Gießwasser bedacht werden, sowohl im Sommer als auch an frostfreien Tagen im Winter. Achte aber unbedingt darauf, dass keine Staunässe entstehen kann, denn das verträgt Bambus überhaupt nicht. Gegebenenfalls sollte im Vorfeld eine Drainage angelegt werden. Gepflanzt werden kann übrigens das ganze Jahr, vorausgesetzt es friert nicht. Junge Pflanzen sollten während der kalten Jahreszeit mit einem Winterschutz bedacht werden. Hierfür hält der Handel verschiedene Lösungen bereit, Wintervlieshauben beispielsweise eignen sich bestens dafür.

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